Ernst Fuchs
13.02.1930 in Wien geboren,
österreichischer Maler und Graphiker,
Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus,
studierte ab 1945 Malerei an der Wiener Akademie der Bildenden Künste,
zunächst unter Robin Christian Andersen,
1946 bis 1950 unter Albert Paris Gütersloh.
Seit 1946 beschäftigte er sich nach eigener Aussage „ausschließlich mit phantastischen Bildinhalten“.
1948 stach Fuchs seine ersten Radierungen,
so Salome mit dem Haupt des Täufers und Leda mit dem Schwan, in denen bereits sein Hang zu biblischer und mythologischer Thematik und zu einer von altdeutschen Meistern ausgehenden graphischen Präzision voll ausgebildet ist (Samson-Zyklus, 1960-1964; Esther- und Sphinx-Zyklus, 1964 bis 1967).
1958 gründete er in Wien eine eigene Galerie.
Sein graphisches Werk und seine Bilder veranschaulichen die inhaltliche und formale künstlerische Absicht, im Rückgriff auf vergangene Kunst (Hieronymus Bosch, Manierismus, Jugendstil) zu einem archetypischen Urgrund vorzustoßen, der jenseits des Zeitlichen liegt.
|