Galerie Ludwig Lange

„Traubenmädchen“, 1950

Bronze, 1/8
H. 150 cm, B. 84 cm, T. 68 cm
Signiert: H. Cauer
Bildgießerei: Horst Borchardt

 
 

Hanna Cauer

geb.: 8.März 1902 in Bad Kreuznach
gest.: 16.Mai 1989 in Bad Kreuznach

Die Zahl der Bildhauerbegabungen in der Familie Cauer ist ein kunstgeschichtlicher Sonderfall. Hier seien nur die unmittelbaren Vorfahren der Künstlerin erwähnt:

Emil Cauer, geboren 1800, der hauptsächlich durch seine Shakespeare-Gestalten hervortrat; sein Sohn Carl war einer der führenden Bildhauer seiner Zeit, dessen Sohn Ludwig (Vater von Hanna Cauer) unter anderem durch die Realistik seiner Bronzeplastik „Durst“ Aufsehen erregte.

Der Entwicklungsgang Hanna Cauers:

Mit 14 Jahren Ausstellung der ersten großen Ölbilder, die Max Liebermann in Berlin veranlasste. Es folgten Studien in München, in Hamburg bei Kalckreuth und in Berlin bei Hugo Lederer.
1930 als erste Frau den Rom-Preis der Berliner Akademie der Künste,
1933 Staatspreis,
1938 Goldmedaille bei der Pariser Weltausstellung für die Figuren im Foyer der Nürnberger Oper.
Ausstellungen in Paris (Salon des Tuileries), Berlin, Stuttgart, Rom, München, Köln, Nürnberg, Wien, Karlsruhe.
Berühmtester Auftrag: Olympia-Brunnen in Berlin,1936.
1945 wurden ihre gesamten Werke in den Berliner Ateliers zerstört.
Bald nach Kriegsende kehrte Hanna Cauer nach Bad Kreuznach zurück, wo sie auf den Trümmern des alten Familienbesitzes ihr künstlerisches Schaffen neu begann.

   
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