Martin Dittberner
1912 in Berlin geboren,
1930 – 1939 Malerlehre und Studium bei Prof. Hans Orlowski, Berlin,
1939 – 1945 Kriegsdienst,
1945 freiberuflich in München tätig,
1946 in Berlin Maler und Restaurator,
1948 Berufung an die Meisterschule für Kunsthandwerk, Berlin; Leitung einer Malklasse,
1958 Übernahme der Fachabteilung „Porzellangestaltung „ an der Staatlichen Werkkunstschule Berlin,
1965 Mitglied der Künstlervereinigung „Neue Gruppe“, München,
1968 Leitung des Fachgebiets „Keramik und Porzellan“ an der Staatlichen Akademie für Werkkunst, Berlin,
1972 – 1977 Professor und Seminarleiter an der Hochschule der Künste, Berlin,
1991 Ehrenstipendium der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin,
Auszug der Einzelausstellungen:
1962 Galerie Gerd Rosen, Berlin
1972 Galerie Lietzow, Berlin
1979 1. Retrospektive, Schloss Bellevue, Kassel (Kulturamt der Stadt Kassel)
1982 /87 Galerie Ludwig Lange, Berlin
1992 Berlinische Galerie, Berlin
Auszug aus einem Katalogbeitrag von Eberhard Roters:
Es widerfährt mir höchst selten, dass das Werk eines Künstlers meinen Geist unversehens in jenen beinahe verlorengeglaubten Zustand des Sinnens voller unwiederbringlicher Fülle und Dichte der aus dem Innern des Vorstellungsvermögens aufsteigenden Bilder zurückzuversetzen imstande ist, der mir – wie wohl uns allen – als Kind zu eigen war.
Das Werk Martin Dittberners vermag das. Damals betrachtete ich das Bild in alten Büchern so, wie die Malerei es eigentlich fordert, und wie ein Maler sich die Wirkung der von ihm geschaffenen Bilder ursprünglich wünschen sollte, indem ich den Rand des Bildes, seinen Rahmen, einer natürlichen Magie zufolge als das begriff, was er auch wirklich bedeutet, nämlich als ein
Fenster, durch das der Geist, dem Blick des Auges folgend, in das Bild hineinsteigt, um in seiner Tiefe umherzuwandern.
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