Galerie Ludwig Lange
Michael Schoenholtz Gehirn

„Gehirn“, 1991

Muschelkalkstein, 32 x 69 x 42 cm

 

Michael Schoenholtz

geb.: 1937 in Duisburg

Studierte 1957 – 1963 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei
L.G. Schrieber, seit 1971 Prof. an der Berliner Hochschule.
1968 erhielt er u.a.den Burdapreis für Bildhauerei, München,
1969 den Preis der Boettcherstrasse Bremen,
1970 den Villa-Romana-Preis, Florenz,
1971 den Villa-Massimo-Preis, Rom,
1975 den Kunstpreis der Stadt Darmstadt,
1983 den Karl-Ernst-Osthaus-Preis, Hagen und Preise in Calaf/Barcelona,
Mainz und Rottenburg/Stuttgart.
Seit 1999 arbeitet er an der künstlerischen Gestaltung der Unterkirche der
Frauenkirche in Dresden.
Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Akademie der Künste,
Berlin-Brandenburg.

Michael Schoenholtz ist nicht ausschließlich auf das Vergangene fixiert,
wie man das aus der Sicht der Zeitgenossen erwarten muß, sondern zielt
zugleich auf etwas Zukünftiges, etwa in dem Sinne, dass jeder Klassik
ein Stadium des Archaischen vorausgeht.

   
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