Ralph Wünsche
„Ein Fest für die Augen“, meinte Delacroix, sollten Bilder sein. Einer der Ansprüche, denen sich Ralph Wünsche stellt. Das prägt seine Malkultur ebenso wie das Bekenntnis zu einer Ästhetik des Schönen und zur Traditionslinie der Malerei. Leben, Werden und Vergehen, Ekstase, Skurriles, Morbides, Trance und Apokalypse können darin thematisiert werden, ohne dass seine humanistische Grundhaltung die Balance verliert – kein „Verlust der Mitte“ – es kommt alles auf ein menschliches Maß.
Ralph Wünsche, 1932 in Dresden geboren, studierte Malerei an den Hochschulen für Bildende Künste in Dresden, Berlin-Weißensee und Berlin-Charlottenburg, Malerei und angewandte Fächer bei Hans Jaenisch, Max Kaus und Heinz Hajek-Halke.
1960 Meisterschüler bei Hans Uhlmann.
Einzelausstellungen u. a. Neuer Berliner Kunstverein in der Deutschen Oper Berlin, Gesellschaft für Musiktheater, Wien, Galeria Teatru Studio, Warschau, Galerie in der Staatsoper, Wien, 1980/81 Deutsches Theatermuseum, München, Galerie Ludwig Lange, Berlin (ständig vertreten) und Galerie im Berliner Dom.
Einen umfangreichen Bestand besitzt das österreichisches Theatermuseum/ kunsthistorische Museum, Wien.
Bilder und Zeichnungen in öffentlichen Sammlungen u. a. Akademie der Künste, Berlin, Berlin Museum und Deutsches Theatermuseum, München.
Ralph Wünsche ist am 21.02.2004 in Wien gestorben.
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