Galerie Ludwig Lange

"Der Kunsthändler Hans Pels-Leusden", 1976

Statuette, Bronze, 103 cm
Mongram. WG, Bildgießerei Füssel, 1/1

 
   

Waldemar Grzimek



1918 am 5. Dezember in Rastenburg/ Ostpreußen geboren

1924 Übersiedelung nach Berlin. Erste Mal- und Zeichenversuche nach Tieren.

1930 1. Preis in einem Jugend-Kunstwettbewerb des Berliner Zoos.

1936 Richard Scheibe kauft eine Tierplastik des 18-jährigen.

1938 Bekanntschaft mit Gerhard Marcks, Gustav Seitz, Fritz Crämer

1941 Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel. Ausstellung u.a. preußische Akademie der Künste. Militärdienst bei der Marine.

1942 Rompreis

1948 – 51 Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin-Charlottenburg

1957 – 61 Professor für angewandte Kunst Berlin-Weißensee

1968 Berufung an die Technische Hochschule Darmstadt, Professor, Inhaber des Lehrstuhls für Plastisches Gestalten

Neben einer Vielzahl von Ausstellungen erschienen u.a. „Deutsche Stuckplastik von 800 – 1300“


1969 „Deutsche Bildhauer des 20. Jahrhunderts“
1978 im Propyläen-Verlag, in Zusammenarbeit mit Peter Bloch „ Das klassische Berlin“

1981 1. Preis: Wettbewerb des Brunnens am Wittenbergplatz.

Waldemar Grzimek starb am 26.05.1984. Der Brunnen wurde im Juli 1985 eingeweiht.

 

Auszüge aus dem Ausstellungskatalog der Galerie Ludwig Lange vom Juli 1982

Der neue Berliner Kunstverein würdigt 1979 in einer umfassenden Retrospektive in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg das bildhauerische Werk Waldemar Grzimeks.

Die Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk des Künstlers, die Gespräche über die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen, vermittelten mir einen Eindruck der Toleranz – aber auch der kritischen Strenge, vor allem in Bezug auf das eigene Schaffen, die für Waldemar Grzimek kennzeichnend sind.

Der Wunsch nach Erhaltung gewachsener Werte, nicht nur der engherzige Blick auf das eigene Werk, die Kenntnis historischer Zusammenhänge sind die Grundlage für sein bildnerisches Wirken.

Ich bin dankbar, eine lange Strecke Weges mit Waldemar Grzimek gegangen zu sein.

Ludwig Lange

 

   
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