Werner Lichtner-Aix
geb.: 24.Juli 1939 in Berlin
gest.: 10.August 1987 in seinem Münchner-Atelier
Kindheit und Jugend in Berlin der Kriegs- und Nachkriegsjahre.
1955 bis 1957 Ausbildung zum Technischen Zeichner, gleichzeitig
Besuch der Abendschule.
1959 Beginn des freien Zeichnens auf der Insel Rügen
und der Selbstausbildung als Maler.
1961 Wechsel von Ostberlin in die Bundesrepublik.
Fortsetzung und Abschluß des technischen Studiums.
1965 siedelt Lichtner-Aix nach München über und
arbeitet bis 1967 als Entwicklungsingenieur. Erste Reise in
die Provence. Dazu Lichtner-Aix: „Ich spürte, dass
ich hier finden würde, was ich in mir hatte, eine Affinität
zu den Farben der Landschaft.“ In dieser Zeit wählte
er für seine künstlerische Arbeit das Pseudonym
Aix.
1967 Entscheidung zur freien Malerei. Atelier in München
und in Aix-en-Provence. Lithographische Arbeiten „ Das
Zigeunerfest“, Einzelausstellungen bei Gurlitt , München.
1970 „Die Farbmosaiken“. Er erhält von der
Gemeinde Sèrignan ein mittelalterliches Haus als Geschenk,
dass in den folgenden Jahren gemeinsam mit seiner Frau Stein
für Stein aufgebaut wird.
1972: Lichtner-Aix wendet sich der Radierung zu. Es gelingt
ihm, das Malerische in die Graphik zu bringen. Landschaft
und Menschen sind auch hier sein Thema.
1975 erste Monographie bei Wittemann, München.
1976 Gesamtwerk – Ausstellung bei Lange, Berlin.
1979 u.a. Bebilderung des Buches „La cuisine provencale“
seiner Frau Monique.
1982 entstehen Handzeichnungen im Großformat. Die Oberfläche
wird zum stofflichen Material. Goyert, Köln zeigt die
neuen Arbeiten im Kunstverlag Weingarten.
1982 entstehen Bilder von Plätzen der Dörfer, das
Dorf als Oase, Menschen unter Bäumen, Menschen, die für
Lichtner-Aix „Träger des Lichts“ sind.
Neue Landschaftsbilder entstehen.
1983 erscheint im Kunstverlag Weingarten u.a. die Monographie
„Werner Lichtner-Aix“ mit dem Gesamtverzeichnis
der drucktechnischen Arbeiten von 1967 bis 1983. Die Einführung
schreibt Rainer Beck.
1985 - Lichtner-Aix durchfährt mit dem Fahrrad den Sinai.
In der Folge entstehen im Atelier großformatige Pigmentzeichnungen,
Ölgemälde, Aquarelle und die Radierfolge Sinai.
1986 erkrankt Werner Lichtner-Aix schwer. Im Krankenbett arbeitet
er die Tagebuchaufzeichnungen der Sinai-Reise aus. Es entsteht
das Buch „Sinai“ im Kunstverlag Weingarten.
Am 10.8.1987 stirbt Werner Lichtner-Aix in seinem Münchner
Atelier.
Anläßlich des 50. Geburtstages im Juli 1989 eröffnet
die Familie des Künstlers in seinem Atelierhaus in Sérignan-du-comtat
ein Museum.
Sein Werk wurde durch über 150 Einzelausstellungen international
bekannt. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen
und Museen Europas und Amerikas.
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